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Geschichte
Die Tradition auf dem Brauershof reicht bis ins Jahr 1610 zurück. Auf der Parzelle 318, dem damaligen “Im Röhrigsgarten”, wurde die erste Hofanlage errichtet und sie erhielt, durch die Ehe von Anton Schumacher mit seiner Frau geb. Brauer, ihren bis heute erhaltenen Namen. Im Jahre 1932 wurde an gleicher Stelle ein neues Wohnhaus erbaut. Es erlangte nach mehreren An- und Umbauten seine heutige Gestalt. Erst im Jahre 1970, als durch Erbaufteilung in der bewegen Geschichte des Hofes alle bis dahin willkürlich verkauften Grundstücke erneut erworben waren, wurde mit der Grundsteinlegung durch die Eheleute Schneider unweit in einer noch heute natürlichen Landschaft, umgeben von Äckern, umzäunten Weiden, Wiesen, Wald und Hügeln ein neuer Brauershof angesiedelt, der die begonnene Tradition im Sinne historischer Bewahrung erleben läßt.
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Der Brauershof
ein historisch gewachsener Hof mit zwei bzw. drei Hofstellen:
die historische Hofstelle mit dem alten Brauershof mitten im Dorf
angrenzend an den alten Brandenburgerhof
sowie dem Aussiedlerhof mit der aktiven Landwirtschaft (auf 60 ha) ausserhalb gelegen, Richtung Oberwambach
In Verbindung mit der Westerwälder Natur, bieten die alten Hofstellen großen und kleinen Gruppen das richtige Ambiente
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Wäller Ern In den alten Dorfkernen findet man heute vielerorts noch die typischen zweistöckigen Westerwälder Fachwerkhäuser. Ursprünglich Wohnung, Stall und Scheune unter einem einzigen großen Strohdach vereinigt, auf der Wetterseite als „Niederlass“ bis auf Mannshöhe herab gezogen. Darin Holz- und Abstellraum. Im Untergeschoss zu ebener Erde der Ern, ein Flur und Küchenraum, in dem sich das Tagesleben der Familie abspielte. Daneben oft noch die „gute Stube“. Eine Treppe führte aus dem Ern zum Obergeschoss mit seinen Schlafkammern.
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Landwirtschaft Wir sind ein Hof mit einer ganz eigenen Philosophie. Unter Einbeziehung des natürlichen Umfeldes, bewirtschaften wir unseren Hof nach alter Väter Sitte - dies bedeutet, daß wir die zur Viehwirtschaft benötigten Futtermittel aus dem eigenen Ackerbau erzielen. Der Betrieb hat einen innerbetrieblichen Wirtschaftskreislauf. Zur Viehwirtschaft gehören Rinder, Kälber, Kühe, Schafe, Lämmer, Ziegen, genauso wie Hunde, Katzen, Mäuse, Schwalben, Eule und der Falke unterm Dach. Die Schwerpunkte der Produktion liegen in der Milchwirtschaft, dem Lammfleisch und der Wollernte.
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Direkterzeugung Wir produzieren Brot, Eier, Wurst, Käse und Wolle. Alte handwerkliche Techniken leben bei uns wieder auf und werden mit Hilfe der hofeigenen Produkte verbreitet. Sie finden Frau Hanna Schäfer jeden Mittwoch auf dem Wochenmarkt in Hamm / Sieg.
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Nähere Information zu unserer Merinowolle Unsere Wolle ist naturbelassen. Nach der Schur wird schonend gewaschen, so dass ein Teil des von der Natur eingebrachten Wollfettes in der Wolle erhalten bleibt. Auch in der Verarbeitung wird größter Wert auf den natürlichen Erhalt des Produktes gelegt. Zur Färbung werden die Pflanzen in unserem unmittelbaren Umfeld gesucht und gefunden. Durch Auskochen werden pflanzenspezifische Farbstoffe freigesetzt. Diese werden dann von der, in den Sud gegebenen, Wolle aufgenommen. Jedes gefärbte Teil ist ein Unikat und in seiner Art einzigartig.
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